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 der ARP Schweiz
 
 
PVC-Bodenbeläge: In der Praxis bewährt

Der Werkstoff PVC lässt sich mit verschiedensten Produktionstechniken und Rezepturen zu vielseitig einsetzbaren Bodenbelägen verarbeiten. Diese kommen seit Jahren vor allem auch im Objektbereich mit öffentlichem Publikumsverkehr zum Einsatz. In einem Fachbeitrag, der im BAUBLATT (Nr. 2-2012) erschienen ist, werden die Qualitäten und Vorteile dieser Bodenbeläge eingehend beschrieben und hervorgehoben. Interssant sind darin auch die Erläuterungen zum funktionierenden Rücknahme- und Verwertungssystem der ARP Schweiz für ausgediente PVC-Beläge. In einigen Passagen werden die Qualitäts- und Ökologievorteile von PVC-Objektbelägen gegenüber den alternativen Giessbelägen interpretiert.

Das pdf des Artikels im BAUBLATT finden Sie HIER.
Das pdf des Artikels im BodenSchweiz (Ausg. 1-2012) finden Sie HIER.


Phthalate – nicht alle sind gleich.

In Bodenbelägen und vielen sonstigen PVC-Produkten aber auch in Kosmetika und Körperpflegemitteln sind Phthalate heute im Einsatz. Trotz ihrer hohen Leistungsfähigkeit werden sie häufig pauschal kritisiert und zum Teil sogar diffamiert. Eine sachliche Betrachtung soll helfen, die Produkte korrekt zu beschreiben und deren Vorzüge sowie mögliche Risiken zu definieren. Aber: „Nicht alle Phthalate sind gleich!“
Viele Detailinformationen finden Sie in einem Fachartikel der in der Zeitschrift KunststoffXtra ( Nr. 11-2011 ) erschienen ist.

Das pdf des Artikels ist HIER.


ARP Schweiz Präsentation an der SuisseFloor 2011

Vom 12. bis 14. April 2011 wurde in Luzern die Fachmesse SuisseFloor 2011 durchgeführt. Im Rahmen eines Forums hat man dort auch Fachvorträge zu unterschiedlichsten Themen präsentiert. ARP Schweiz hat, in enger Zusammenarbeit mit der PVCH (Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen PVC-Industrie), an den drei Messetagen einen Vortrag über die Funktion des Rücknahme- und Verwertungssystems für ausgediente PVC-Bodenbeläge sowie dessen Einfluss auf das Schweizer „eco-devis“ gehalten.

Die vollständige Präsentation finden Sie HIER.


AGPR: 20 Jahre Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit

Die Arbeitsgemeinschaft PVC-Bodenbelag Recycling (AgPR), Troisdorf besticht seit 1990 durch eine kontinuierliche Verwertungslösung für ausgediente PVC-Bodenbeläge und gute Infrastruktur. Seit nunmehr 20 Jahren werden in dieser Anlage die eingehenden Materialien aufgearbeitet und in hochwertige Recyclate umgewandelt, die wieder zur Herstellung neuer PVC-Bodenbeläge genutzt werden. Die ARP Schweiz arbeitet seit ihrer Gründung vor 13 Jahren erfolgreich mit der AgPR zusammen und liefert die in der Schweiz gesammelten Produkte zur Aufarbeitung nach Troisdorf.

Die Pressemitteilung zum Jubiläum der AgPR finden Sie HIER.


SWISSBAU 2010 - Teilnahme ein grosser Erfolg

Die ARP Schweiz beteiligte sich aktiv an dem von der PVCH (Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen PVC-Industrie) unterhaltenen Stand an der Swissbau in Basel vom 12. bis 16. Januar 2010. Mit dem Messeverlauf und den Kontakten am Stand ist man sehr zufrieden. Sehr viele Einzelgespräche wurden registriert, in denen man zu Fragestellungen rund um PVC-Bodenbeläge und deren Verwertungsmöglichkeiten über das System der ARP Schweiz Auskunft geben konnten.

Thema des Standes war „PVC – nachhaltig in die Zukunft“ und die gezeigten Exponate waren Bauprodukte, die im Schweizer „eco-devis“ gute Klassierungen erreicht haben; PVC- Bodenbeläge gehören dazu. Der Standboden war mit einem nicht verklebten, wieder verwendbaren PVC-Boden belegt. Einen besonderen Blickfang stellte das Modell eines realen „2l-Hauses“ (Niedrigenergiehaus) aus Italien dar. Die im Wandbereich installierten Muster homogener Objektbeläge regten viele Besucher zu konkreten Fragen an.

Den Schwerpunkt der Kontakte bildeten die Gruppen "Architekten/Ingenieure/Planer" sowie "Lehrlinge/Schüler/Lehrer". Weiterhin stark vertreten waren allgemein interessierte Privat-personen sowie sonstige Industrien.

Enttäuschend war hingegen, dass keine Repräsentanten von Ämtern oder Behörden am Stand auftauchten. Dieses ist vor allem deshalb unglücklich, weil mehrfach von Vertretern aus der Baubranche mitgeteilt wurde, dass in verschiedensten Kantonen nach wie vor die Ämter vorschreiben, irgendwelche Baumassnahmen ohne PVC-Bauprodukte, wie z.B Bodenbeläge, zu realisieren.

Mehrere der Auszubildenden im Bereich Bauzeichner (Hochbau und Tiefbau) erwähnten, dass ihre Lehrer eine klare Anti-PVC-Position einnehmen und PVC-Bauprodukte als „umweltbelastend, schädlich und gefährlich“ bezeichnen. Hier ist offensichtlich ein Informationsdefizit vorhanden und konkrete Massnahmen zu dessen Beseitigung müssen seitens der Industrie überlegt werden.


Bodenbelagsrecycling - Ökologisch sinnvoll

In einem Beitrag im Fachjournal BodenSchweiz 3/09 wird über die vorteilhaften Gebrauchseigenschaften von PVC-Bodenbelägen und dem ökologisch sinnvollen Verwertungssystem der ARP Schweiz berichtet.

Den von BodenSchweiz erhaltenen Beitrag finden Sie HIER.


Neuer NPK empfiehlt Bodenbelags-Recycling

Der überarbeitete und neu publizierte Normpositionen-Katalog (NPK, Ausgabe 2005) enthält einige Änderungen, die teilweise auch ökologisch von Bedeutung sind. So wurde im Kapitel „NPK 663 – Beläge aus Linoleum, Kunststoffen, Textilien und dgl.“ ein wichtiger Hinweis neu aufgelistet, der dem Entscheidungsträger die Möglichkeit einräumt, im Rahmen des Bauvorhabens die Verwertung von ausgedienten Boden-belägen über eine geeignete Recyclingstelle fest zu legen.

Innerhalb der Position 110 „Demontagen und Abbrüche“ wurde unter Position 111 „Demontagen“ in Unterposition 101 sowie in Unterposition 801 jeweils der Punkt 12 „Zur Recyclingstelle“ neu gelistet. Innerhalb der Position 112 „Abbrüche“ findet sich in Unterposition 101 sowie bei der Unterposition 801 jeweils unter Punkt 08 der neue Eintrag „Zur Recyclingstelle“. Damit kann der Entscheidungsträger nun festschreiben, dass ausgebaute Bodenbeläge nicht der Kehrichtverbrennung (KVA) sondern einem dafür geeigneten Verwertungsunternehmen zum Recycling zugeführt werden sollen. Dies ist sehr wichtig, da für die Gruppe der Beläge aus Linoleum, Kunststoffe und Textilien aufgrund der bestehenden Deponieverordnung zuletzt nur noch der Weg in die gebührenpflichtige KVA zur Verfügung stand.

Alle bei Neu- und Renovationsbauten involvierten Unternehmer sollten prüfen, ob in den jeweiligen Angeboten die entsprechenden Positionen des NPK enthalten sind. Falls nicht, sollte bei Präsenz von rezyklierbaren PVC-Bodenbelägen die Forderung „Zur Recyclingstelle“ manuell ergänzt werden.

Für die Rücknahme und Verwertung ausgedienter PVC-Beläge sowie von Verlege-abschnitten aus Neuinstallationen besteht seit mehreren Jahren das gut funktionie-rende System der ARP Schweiz. Das System wird von der Branche der Boden-belagshersteller und –importeure unterstützt. Die bei der Aufarbeitung der alten Beläge erhaltenen Recyclate werden wieder zur Fertigung neuer PVC-Bodenbeläge verwendet. Diese Tatsache hat auch zur guten Klassierung von homogenen PVC-Belägen im entsprechenden „eco-devis“ geführt.

Das System der ARP Schweiz akzeptiert PVC-Beläge unterschiedlichsten Aufbaus. Ungeeignete Belagsarten (beispielsweise mit Asbestrücken) sind klar definiert. Im Zweifelsfall kann entsprechende Auskunft bei der ARP Schweiz oder den Partnern des Fachhandels eingeholt werden. Wer sich regelmässig informieren möchte, sollte sich mit der ARP Schweiz in Verbindung setzen.


SWISSBAU 2007– die Erfolgsbilanz

Die Teilnahme an der diesjährigen Schweizer Baumesse hat sich wieder als sinnvoll und notwendig erwiesen. ARP Schweiz hatte zusammen mit der PVCH (Arbeits-gemeinschaft der Schweizerischen PVC-Industrie) einen Stand errichtet, der optisch sehr attraktiv und inhaltlich informativ war. Seine ausgezeichnete Positionierung hat dazu beigetragen, dass er von sehr viel Laufpublikum beachtet wurde.

Mit der Grundfläche von 30 m2 war der Stand in erster Linie auf Information und Kommunikation ausgerichtet. Die Erstinformation des Betrachters erfolgte in der Hauptsache durch eine Kombination von grossformatiger Bild- und Textinformation an der Rückwand, die zum Begehen des recht offenen Standes herausforderte. Dem zusätzlichen Blickfang dienten drei Vitrinen im vorderen Bereich der Standfläche, die interessante Alltags- und Modeartikel zeigten, die nicht aus der Baubranche stammen.

Insgesamt wurden am Stand rund 200 registrierte Informationsgespräche geführt. Den Schwerpunkt dabei bildete die Gruppe aus Lehrern, Schülern, Studenten und Auszubildenden dicht gefolgt von der Gruppe aus Architekten, Planern und Ingenieuren. In hohem Masse nutzten auch die Mitglieder der beiden Verbände den Stand zur Information und Kontaktpflege.

 
 
   

Weichmacher-Diskussion nicht relevant für PVC-Beläge

Im Zusammenhang mit Weichmachern und deren Verbot in Kinderspielzeug gab es in der Vergangenheit einige Diskussionen. Es kam auch immer wieder die Frage auf, ob Weichmacher (und hier insbesondere Phthalate) auch für andere Applikationen wie beispielsweise PVC-Bodenbeläge verboten seien. Um Ihnen hier eine gewisse Klarheit zu schaffen, dürfen wir den aktuellen Stand wie folgt zusammenfassen:
Am 5. Juli 2005 hat das europäische Parlament beschlossen, den Einsatz von sechs Phthalaten in Kinderspielzeug und Artikeln zu verbieten, die in den Mund genommen werden können. Die Entscheidung der Politik kommt damit zu einem anderen Ergebnis als die von der EU-Gesetzgebung durchgeführte naturwissenschaftliche Bewertung. Danach gehen von dem in Kinderspielzeug eingesetzten Weichmacher DINP keine Risiken aus. Es bleibt festzuhalten, dass mit der neuen Gesetzgebung lediglich sechs bestimmte Phthalate verboten werden für Spielsachen, die in den Mund genommen werden können. Alle anderen Weichmacher und andere Artikel wie Bodenbeläge, Planen, Schwimmflügelchen, Regenstiefel oder Planschbecken sind von der Regelung nicht betroffen.


ARP Schweiz mit erweitertem Rücknahmeangebot

Seit dem Jahr 1996 hat die ARP Schweiz ihr Rücknahme- und Verwertungssystem für ausgediente PVC-Bodenbeläge sowie Verlegeabschnitte stetig ausgebaut. Intensive Öffentlichkeitsarbeit und zunehmende Überzeugung bei den Bodenlegern und Händlern haben dazu geführt, dass Ende 2003 die dem Recycling zugeführten Bodenbelagsmengen 10fach höher waren als im Startjahr.

Eine Positivliste definiert die Bodenbelagsqualitäten, die dem System zugeführt werden dürfen. Zu Beginn war diese Liste noch relativ eng gefasst, doch mit zunehmender Erfahrung und stetiger Verbesserung der Recyclingtechnologie konnte die Gruppe der verwertbaren Beläge mehr und mehr ausgeweitet werden.

Vom Rücknahme- und Verwertungssystem der ARP Schweiz profitieren Verleger und Umwelt in gleichem Masse. Der Verleger spart sich die Entsorgungskosten in der KVA und die Umwelt profitiert von der ökologisch sinnvolleren Verwertung durch das Recycling.

Rezyklierbare PVC-Bodenbeläge:

  • Homogenbeläge (einschichtige Beläge, uni oder durchgehend marmoriert)
  • Heterogenbeläge (PVC-Nutzschicht auf PVC-Trägerschicht)
  • Systembeläge (PVC-Nutzschicht auf PVC-Schaum)
  • PVC-Wandbeläge (PVC-Nutzschicht auf PVC-Schaum)
  • PVC-Schweissschnur

Weitere Informationen:

>> PVC-Bodenbelagsrecycling: Zum Vorteil von Umwelt, Bauherr und Unternehmer
>> Bodenbeläge aus PVC ökologisch sinnvoll


Neues Informationsmaterial

Die völlig neue Broschüre der ARP Schweiz enthält Informationen über die wichtigsten vorteilhaften Gebrauchseigenschaften von PVC-Bodenbeläge und zudem über die Funktion des Rücknahme- und Verwertungssystems der ARP Schweiz. Als Zielgruppe für die Broschüre sind in erster Linie VERKÄUFER und KUNDEN vorgesehen, doch kann sie sicherlich auch bei Gesprächen mit Entscheidungsträgern oder bei Angeboten von Nutzen sein. Bei der Ausarbeitung wurden bewusst kurze, leicht verständliche Textinformationen zusammengestellt.

Die BROSCHÜRE liegt in deutscher und französischer Version vor. Eine pdf-Datei steht hier zum Download zur Verfügung. Bei Bedarf können gedruckte Broschüren auch von der ARP Schweiz Geschäftsstelle angefordert werden.

Version Deutsch
Version Französisch


AgPU-Broschüre über PVC Recycling

"Die verschiedensten technischen Möglichkeiten zur Verwertung ausgedienter PVC-Produkte sind in einer neuen, informativen Broschüre zusammengestellt. Hier finden Entscheidungsträger von Baubehörden, Architekten, Lehrkräfte aber auch interessierte Laien die Antworten zu ihren vielseitigen Fragen."

Hier zum Download verfügbar.

Quelle: AgPU (Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V.)


Aubrigstrassse 5, 8810 Horgen, Schweiz

Telefon 043 931 02 00 / Fax 043 931 09 72
E-Mail: info@arpschweiz.ch